Internationale Reisende, die 2025 eine Reise in den Fernen Osten planen, sollten sich mit mehreren neuen Visa- und Sicherheitsbestimmungen vertraut machen, die von wichtigen Zielländern eingeführt wurden.
Diese Änderungen, die die nationale Sicherheit, die öffentliche Gesundheit und die Effizienz der Grenzkontrollen stärken sollen, spiegeln den globalen Trend zur Digitalisierung und strengeren Überprüfung wider.
Neue Visa- und Reisebestimmungen
Thailand hat die Thailand Digital Arrival Card (TDAC) eingeführt. Diese digitale Variante der bisherigen Ankunftskarte in Papierform verpflichtet alle nicht-thailändischen Staatsangehörigen, die per Flugzeug, Land- oder Seeweg einreisen, sich innerhalb von drei Tagen vor der Ankunft über die offizielle Website der Einwanderungsbehörde zu registrieren.
Die TDAC erfasst Passdaten, Flugnummer, Reisegrund und Gesundheitsinformationen und generiert einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Die Behörden erwarten, dass dadurch die Abfertigung schneller und Sicherheitskontrollen präziser werden.
Wichtig: Die TDAC ist eine Einreisevorschrift und ändert keine bestehenden Visabestimmungen.
Digitale Einreise- und Gesundheitsauflagen
Personen aus den Philippinen, Vietnam, Indonesien, Nepal, Myanmar und China, die sich länger als drei Monate in Japan aufhalten wollen, müssen vor der Abreise eine TBC-Untersuchung absolvieren.
Bewerber*innen benötigen ein Gesundheitszeugnis über Tuberkulosefreiheit von einer anerkannten Klinik, bevor sie ihren Visaantrag einreichen. Die Maßnahme, eingeführt, um aktive TBC-Fälle zu vermeiden und die öffentliche Gesundheit zu schützen, gilt nicht für Kurzzeitbesuche und bestimmte Gruppen.
Dazu zählen Stipendiat*innen der japanischen Regierung sowie Teilnehmer*innen des JET-Programms, Japans Austauschinitiative, die ausländische Absolvent*innen zum Sprachunterricht und zur Kulturvermittlung anwirbt. Staatsangehörige, die außerhalb der sechs genannten Länder wohnen, sind ebenfalls befreit.
Ohne gültiges TBC-Zertifikat kann ein Langzeitvisum verweigert werden.
Außerdem hat Japan die Anforderungen für das Business-Manager-Visum verschärft: Antragstellende müssen mindestens eine*n Vollzeitbeschäftigte*n mit japanischer Staatsangehörigkeit oder Daueraufenthaltsstatus anstellen, mindestens 30 Millionen Yen investieren und über Japanischkenntnisse auf B2-Niveau verfügen.
Diese Neuerungen zeigen, wie dynamisch sich internationale Reisebestimmungen entwickeln. Prüft deshalb rechtzeitig die offiziellen Regierungsportale und plant genügend Zeit für alle Registrierungen und Anträge ein, damit eure Reise reibungslos und regelkonform verläuft.
